Projekte

Projekte der Kulturstrolche




Kulturstrolche in Meschede feiern ihr Projektfinale

Kulturstrolche auf Entdeckungstour
Schülerinnen und Schüler der Luziaschule haben viel erlebt

Meschede. Sie sind echte Expertinnen und Experten in Sachen Kultur, stellen Fragen und werfen bei jeder Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen: Auch im vergangenen Schulhalbjahr gingen die Kulturstrolche der Luziaschule Berge in ihrer Stadt auf Entdeckungstour und haben dabei einiges erlebt und erfahren. Zum Abschied erhielten die Kulturstrolche der vierten Klassen der Luziaschule Berge jetzt von Bürgermeister Christoph Weber eine Broschüre mit all‘ ihren Erlebnissen der vergangenen Jahre. Die Idee des „Kulturstrolche-Projektes“: Jedes Schulkind soll während seiner Grundschulzeit möglichst viele kulturelle Sparten und Kultureinrichtungen vor Ort kennen lernen. Im Klassenverbund oder in kleineren Gruppen besuchen die Kinder die Einrichtungen, lernen dort tätige Menschen, ihre Arbeit und die jeweilige Kulturform kennen.

Die Kulturstrolche der vierten Klassen hatten sich in diesem Jahr mit dem Thema „Kulturen“ und der Vielfalt der Religionen beschäftigt. Ihre Entdeckungsreise begann in der St. Walburga-Pfarrkirche, wo die Kinder zahlreiche Geheimnisse des historischen Gebäudes erkundeten. In der evangelischen Christuskirche machten sich die Kinder dann auf die Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden christlichen Konfessionen. In der Fatih-Moschee in Meschede beschäftigten sich die Kulturstrolche mit dem Islam, besuchten Waschraum und Gebetsräume und erfuhren bei einer kurzen Lesung auf Arabisch, dass der Koran von rechts nach links gelesen wird. Im Bürgerzentrum Alte Synagoge lernten die Kinder einiges über die Geschichte des Gebäudes und der jüdischen Gemeinde. Auch die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig, die an die von den Nationalsozialisten aus Meschede deportierten und ermordeten Juden erinnern, waren ein wichtiges Thema. Bei der Abschiedsfeier sangen die Kinder noch einmal das Kulturstrolche-Lied, das sie bereits 2015 um eine Strophe erweitert hatten: „Kultur gibt es beim Essen, Kultur ist wie man spricht. Wir woll’n auch nicht vergessen: Auch helfen – das ist Pflicht! Kultur ist Gästefreundschaft, Kultur ist Religion. Kultur ist, wenn man was schafft, mit Welcome und Shalom.“ „Die Zeit als Kulturstrolche hat Euch gezeigt: Auch in Meschede gibt es viele spannende Dinge zu entdecken“, betonte Bürgermeister Christoph Weber in seiner Ansprache. „Macht damit weiter, erzählt anderen davon! Bleibt einfach Euer Leben lang ein Kulturstrolch!“

Das Kulturstrolche-Projekt wurde initiiert und konzipiert vom Dezernat für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Münster. Es wird vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. In Meschede wird das Projekt vom Fachbereich Generationen, Bildung, Freizeit der Stadt koordiniert.

Kulturstrolche machen Kunst

Schülerinnen und Schüler werden mit Metall kreativ

Meschede. Aus Schrott wird Kunst – die Kulturstrolche der dritten Klassen schweißten in diesem Schuljahr zusammen und verwandelten Metallstücke mit viel Biegen und Brechen in kleine Skulpturen, die sich sehen lassen konnten: bei einer kleinen Ausstellung in der Luziaschule Berge. Außerdem besuchten sie den Hof Visbeck und erfuhren von Stefanie Schenk-Busse und Björn Busse, wie Metallskulpturen entstehen, die es sogar bis vor den Düsseldorfer Landtag schaffen.
Die Idee des „Kulturstrolche-Projektes“: Jedes Schulkind soll während seiner Grundschulzeit möglichst viele kulturelle Sparten und Kultureinrichtungen vor Ort kennen lernen. Im Klassenverbund oder in kleineren Gruppen besuchen die Kinder die Einrichtungen, lernen dort tätige Menschen, ihre Arbeit und die jeweilige Kulturform kennen.

Im dritten Schuljahr steht bei den Kulturstrolchen in Meschede traditionell Kunst auf dem Stundenplan. In diesem Jahr besuchten sie dafür das aki Kinder- und Jugendzentrum, wo Metallkünstler Muzaffer Yildiz und Peter Ogrodowski vom aki den Kindern zeigten, wie sich aus Metall kleine Kunstwerke formen lassen. Dafür braucht es zunächst eine Idee, dann eine Zeichnung und erst zum Schluss wird das eigentliche Material bearbeitet – mal mit dem Hammer, mal mit Säge oder Schweißgerät. So wurde auch das Thema Sicherheit groß geschrieben, beim Schweißen unter fachkundiger Anleitung verschwanden die Kinder gar völlig hinter Maske, Kittel und Handschuhen. Die Ergebnisse waren beeindruckend: „Die sehen so professionell aus, die könnten gut und gerne in einem Dekorationsgeschäft stehen“, lobte Friedhelm Baumhöfer, Leiter der Luziaschule Berge, die Werke der Kulturstrolche.

Um zu sehen, wie die Profis arbeiten, besuchten die Kulturstrolche bei einem zweiten Termin den Hof Visbeck. Mit großem Interesse erkundeten die Kinder dort den Arbeitsplatz von Kunstschmied Björn Busse und Designerin Stefanie Schenk-Busse. Das Ehepaar war offen für alle Fragen, und die Kulturstrolche staunten nicht schlecht, als der Metallkünstler von seinen Arbeiten erzählte und kreative Objekte vorstellte. Bei dem außergewöhnlichen Sachunterricht ging es um den Weg von einer Idee bis hin zum fertigen Kunstwerk. So erklärte Stefanie Schenk-Busse die Arbeit im Design- und Kunstatelier, wo sie die künstlerischen Entwürfe fertigt. Bis ihr Mann die Skizze dann in ein konkretes Werk aus Metall verwandelt, kann es manchmal ein langer Weg sein, berichtete Stefanie Schenk-Busse und gewährte den Kindern Einblicke in ihr Entwurfsbuch sowie in einige 3-D-Animationen am Computer. „Erst wenn die Idee überzeugt und funktioniert, kann mein Mann die Skulptur fertigen“, erklärte die Künstlerin den Kulturstrolchen. Fertige Kunstobjekte wurden anschließend auf dem Gelände bestaunt.

Und auch die Arbeiten der Kulturstrolche wurden der Öffentlichkeit präsentiert: Bei einer kleinen Ausstellung in der Luziaschule durften sich die Kinder selbst wie kleine Künstler fühlen. Sie beeindruckten die Eltern vor allem mit der Vielseitigkeit ihrer Arbeiten, jede ein bisschen anders, mit eigenem Charakter – kleine Kunstwerke eben.
Das Kulturstrolche-Projekt wurde initiiert und konzipiert vom Dezernat für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Münster. Es wird vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. In Meschede wird das Projekt vom Fachbereich Generationen, Bildung, Freizeit der Stadt koordiniert.

Kulturstrolche auf der Tanzfläche

Schülerinnen und Schüler der Luziaschule in Bewegung

Meschede. Was haben Tanzen und Matheunterricht gemeinsam? Es wird jede Menge gezählt. Beim Tanzen kommt dann noch das Auswendiglernen dazu – ganz schön anstrengend, die ersten Schritte bis zur fertigen Choreographie. Das mussten auch die Kulturstrolche der Luziaschule Berge bei ihrem Ausflug in die Tanzetage Meschede feststellen. Vor allem der Rhythmus muss taktvoll gehalten werden, da braucht es anfangs viel Konzentration, doch dann geht es plötzlich fast von ganz allein und fängt an jede Menge Spaß zu machen.

Die Idee des „Kulturstrolche-Projektes“: Jedes Schulkind soll während seiner Grundschulzeit möglichst viele kulturelle Sparten und Kultureinrichtungen vor Ort kennen lernen. Im Klassenverbund oder in kleineren Gruppen besuchen die Kinder die Einrichtungen, lernen dort tätige Menschen, ihre Arbeit und die jeweilige Kulturform kennen.

Nachdem die Mitarbeiterinnen der Tanzetage die Kulturstrolche zunächst in ihrer Turnhalle besucht hatten, wo viel am richtigen Rhythmus gearbeitet wurde, ging es für die Kulturstrolche beim zweiten Termin ins Tanzstudio in Meschede. Jazztanz stand auf dem Stundenplan – auch für die Lehrerinnen und Lehrer. Gar nicht so einfach, sich die ganzen Schritte zu merken, aber schließlich war die erste eigene Choreographie fertig und ein echter Hingucker.

Anschließend durften die Kinder noch einen Blick in andere Tanzkurse werfen. Und da gab es jede Menge zu sehen: Moderndance, Ballett, Hip Hop… viele verschiedener Schritte und Stile. Für die Kulturstrolche stand am Ende fest: Tanzen macht Spaß – und geht jederzeit, überall, allein und zusammen.

Das Kulturstrolche-Projekt wurde initiiert und konzipiert vom Dezernat für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Münster. Es wird vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. In Meschede wird das Projekt vom Fachbereich Generationen, Bildung, Freizeit der Stadt koordiniert.

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