Projekte

Projekte der Kulturstrolche




Kulturstrolche auf der Tanzfläche

Schülerinnen und Schüler der Luziaschule in Bewegung

Meschede. Was haben Tanzen und Matheunterricht gemeinsam? Es wird jede Menge gezählt. Beim Tanzen kommt dann noch das Auswendiglernen dazu – ganz schön anstrengend, die ersten Schritte bis zur fertigen Choreographie. Das mussten auch die Kulturstrolche der Luziaschule Berge bei ihrem Ausflug in die Tanzetage Meschede feststellen. Vor allem der Rhythmus muss taktvoll gehalten werden, da braucht es anfangs viel Konzentration, doch dann geht es plötzlich fast von ganz allein und fängt an jede Menge Spaß zu machen.

Die Idee des „Kulturstrolche-Projektes“: Jedes Schulkind soll während seiner Grundschulzeit möglichst viele kulturelle Sparten und Kultureinrichtungen vor Ort kennen lernen. Im Klassenverbund oder in kleineren Gruppen besuchen die Kinder die Einrichtungen, lernen dort tätige Menschen, ihre Arbeit und die jeweilige Kulturform kennen.

Nachdem die Mitarbeiterinnen der Tanzetage die Kulturstrolche zunächst in ihrer Turnhalle besucht hatten, wo viel am richtigen Rhythmus gearbeitet wurde, ging es für die Kulturstrolche beim zweiten Termin ins Tanzstudio in Meschede. Jazztanz stand auf dem Stundenplan – auch für die Lehrerinnen und Lehrer. Gar nicht so einfach, sich die ganzen Schritte zu merken, aber schließlich war die erste eigene Choreographie fertig und ein echter Hingucker.

Anschließend durften die Kinder noch einen Blick in andere Tanzkurse werfen. Und da gab es jede Menge zu sehen: Moderndance, Ballett, Hip Hop… viele verschiedener Schritte und Stile. Für die Kulturstrolche stand am Ende fest: Tanzen macht Spaß – und geht jederzeit, überall, allein und zusammen.

Das Kulturstrolche-Projekt wurde initiiert und konzipiert vom Dezernat für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Münster. Es wird vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. In Meschede wird das Projekt vom Fachbereich Generationen, Bildung, Freizeit der Stadt koordiniert.

Szenisch in die Geschichte des Lebkuchenmannes eintauchen...

Die Kulturstrolche aus Leverkusen erlebten eine szenische Einführung zum Stück „der Lebkuchenmann“ des Rheinischen Landestheater Neuss. Sie erfuhren wie das Theaterstück entstanden ist, wie die Proben verliefen, lernten die Geschichte kennen, erkundeten spielerisch den szenischen Ort der Küche und verwandelten sich schließlich selbst in die unterschiedlichen Figuren: sie wurden zur Kuckucksuhr, zum Salz- und Pfefferstreuer und schließlich zum Lebkuchen-Mann! Als "kleine" Lebkuchen-Experten wurde der anschließende Vorstellungsbesuch umso mehr zu einem besonderen Highlight.

Die Kulturstrolche besuchen die Künstlerzeche in Herne

„Kunst ist nicht nur was für Erwachsene“. Die Kulturstrolche sind zu Gast in der Künstlerzeche „Unser Fritz 2/3“ in Herne. Dort bekamen die Kulturstrolche eine Führung über das Zechengelände und erfuhren etwas über die Geschichte der Kohleförderung. Bei der Führung durften die Kulturstrolche verschiedenste Kunstwerke von Künstlerinnen und Künstlern bestaunen, die in der Zeche in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden. Die Kulturstrolche inspizierten die Bilder sehr genau und bestimmten nachher ihr Lieblingswerk. Anschließend führte Sie der Rundgang an verbliebenen Relikten des Bergbaus vorbei. Sie bestaunten die Arbeitskleidung in der Schwarzkaue und die Signalanlage zur Verständigung mit dem Fördermaschinisten. Auch im Außengelände der Zeche waren Kunstobjekte und Skulpturen ausgestellt in den unterschiedlichsten Formen und mit unterschiedlichsten Materialien. Doch beim Bestaunen blieb es nicht. Die Kulturstrolche wurden auch selbst aktiv. Sie gestalteten ein Gemälde mal auf eine ganz andere Weise.
"Von der Farbe zur Form"
Die Kulturstrolche haben damit begonnen die drei Grundfarben in selbst gewählter Reihenfolge pastos auf die Leinwand aufzutragen. Die Kulturstrolche konnten dabei die Mischung der Grundfarben zu anderen Farben experimentell entdecken. So entstanden durch die unterschiedliche Reihenfolge der Farben immer andere Endfarben. Anschließend wurde mit der Spitze eines umgedrehten Pinsels eines der gesehenen Objekte des Skulpturenparks in die noch feuchte Farbe gekratzt. Hierbei wurden die unterschiedlichen Schichten der Grundfarben wieder freigelegt. Die entstandenen Kunstwerke werden zeitnah in einer öffentlichen Ausstellung in der Künstlerzeche präsentiert. Dazu werden die Kulturstrolche und ihre Eltern eingeladen. Nach der Ausstellung gehen die Gemälde wieder in den Besitz der Schülerinnen und Schüler über.

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