Das Leben ist kein Ponyhof! Wie Kinder in der Renaissance lebten und spielten


Schloss Brake

Schloss Brake wurde ab 1584 als Residenz der Grafen zur Lippe im Stil der Renaissance ausgebaut. Bauherr des Renaissanceschlosses war Graf Simon VI. zur Lippe (1554-1613). In einem Teil des Schlosses entstand 1976 das Weserrenaissance-Museum mit einem stets weiterentwickelten museumspädagogischen Programm. Weitere Informationen unter: Weserrenaissance-Museum Schloss Brake


Ablauf und Inhalt des Angebots

Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake in Lemgo hat an der Uhr gedreht und zeigt anhand von reizvollen Gemälden, Skulpturen und Möbeln, wie die Menschen vor rund 400 Jahren gelebt haben. Auch die Kinder hatten es damals nicht immer leicht. Da die Menschen früher starben als heute, mussten die Mädchen und Jungen schneller erwachsen werden als heute. Mädchen aus adeligen Familien lernten vor allem Lesen, Schreiben und Singen. Für Jungen waren ritterliche Fähigkeiten wie Reiten und Kämpfen wichtig. Dazu gehörten aber auch der Umgang mit Lanze und Schwert, der Minnesang, um eine Frau zu erobern, der christliche Glaube und fremde Sprachen. Trotz allem blieb auch Zeit zum Spielen, und zwar mit Murmeln, Holzpferden oder Puppen. Im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake erkunden wir das Leben adeliger Mädchen und Jungen. Wir verkleiden uns und veranstalten ein  Ritterturnier. (Termin 1)

In der Schule lernen wir Spielzeug aus der Zeit der Renaissance kennen und basteln ein Spiel, das auch heute noch bekannt ist. (Termin 2)

SparteGeschichte
KlassenstufeKlassenstufe 3
Teilnehmer*innenzahleine Schulklasse und begleitendes Lehrpersonal
Dauer2x 90 Minuten
VeranstaltungsortWRM Schloss Brake, Schloßstraße 18 (Termin 1) und Klassenraum (Termin 2)
AnsprechpersonHeidrun Saak, Tel.: 05261/945010, saak@museum-schloss-brake.de
AnreiseStadtbus, Linie 2, Haltestelle „Schloss“
Weitere Hinweise für die PlanungTreppen für einen Teil des Programms