Das Projekt

Das Projekt „Kulturstrolche“ liegt in der Trägerschaft des Kultursekretariats NRW Gütersloh und des NRW KULTURsekretariats (Wuppertal) und wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Sekretariate nehmen eine Beratungs-, Koordinierungs- und Förderfunktion für ihre Mitgliedsstädte ein. Die Bereitstellung von finanziellen Fördermitteln, projektspezifischen Materialien, die Übernahme der landesweiten Koordination des „Kulturstrolche“-Netzwerkes mit Ausrichtung von Fachtagen und Qualifizierungsworkshops sowie Öffentlichkeitsarbeit liegen im Aufgabenfeld der Projektträger.

Projektleitungen in den Mitgliedsstädten: Benannte Projektleitungen in den Mitgliedsstädten übernehmen die lokale Koordination, programmatische Entwicklung u.a. des Kulturstrolche-Programms und Begleitung der Kooperationen innerhalb des „Kulturstrolche“-Projektes in ihrer Kommune. Sie beantragen die Fördergelder bei den Sekretariaten.

Kulturorte und Schulen: Kulturorte, Kultureinrichtungen und Künstler*innen bilden die Anbieter für das kulturelle Programm der „Kulturstrolche“. Ausgewählte Schulen sowie Klassen nehmen am Projekt teil und besuchen die verschiedenen Kulturangebote im Klassenverbund und in Begleitung von Lehrkräften. Die Lehrkräfte stehen im engen Kontakt zu den jeweiligen Kulturanbietern, um die Kulturerlebnisse vor- und nachzubereiten.

Und so geht es: Kulturstrolche werden zu Kulturexperten, indem sie:

Kultur entdecken:

Die Kulturstrolche begeben sich auf eine Erkundungstour durch ihre Umgebung, entdecken und beobachten und werden zu echten Expert*innen für die vielfältige kulturelle Landschaft ihrer Stadt.


In die Welt der Kultur eintauchen:

Die Kulturstrolche lernen die Künste, Kulturschaffende und kulturelle Orte kennen – analog und digital. Sie bewegen sich vor und hinter den Kulissen, stellen Fragen und sind nie nur Zuschauer*in oder Zuhörer*in.


Selbst ein Stück Kultur erschaffen:

Die Kulturstrolche werden selbst künstlerisch aktiv und erschaffen vor dem Hintergrund ihrer Erlebnisse etwas Eigenes. Sich selbst als Handelnder zu erfahren, ist ein Kernstück des Programms.


Kulturerfahrungen reflektieren und dokumentieren:

Die Kulturstrolche halten auf kreative Art und Weise ihre Fragen und Eindrücke fest. Durch die Dokumentation und Reflexion ihrer Kulturerlebnisse entstehen so über drei Jahre ganz individuelle (Kultur)tagebücher.