Remscheid, die Seestadt auf dem Berge
Deutsches Werkzeugmuseum der Stadt Remscheid
Vom Faustkeil bis Industrie 4.0.
Das Deutsche Werkzeugmuseum blickt auf eine fast 100-jährige Erfolgsgeschichte zurück. 1928 begann alles als Heimatmuseum im Haus Cleff, 1967 wurde das Werkzeugmuseum in einer neu errichteten Halle etabliert und bekam 1970 den Namenszusatz Deutsches Werkzeugmuseum. 1998 wurde der Neubau mit einer neuen Ausstellung eröffnet und bis heute ständig erweitert. Am 12.04.2025 wurde nach einer Bauzeit von über 10 Jahren das neu aufgebaute Stadtmuseum Haus Cleff wiedereröffnet und ergänzt so das Ensemble des Historischen Zentrums.
Ablauf und Inhalt des Angebots
Die Seestadt auf dem Berge - der Begriff steht für eine Stadt, die durch den Exporthandel von Werkzeugen zu Wohlstand gekommen ist. Immer noch stellen die "Großen" Weltmarktführer in Sachen Werkzeug und Maschinenbau ihre Produkte hier in Remscheid und Umgebung her. Der Überseehandel spielte eine herausragende Rolle. Verkaufstaktik und Produktmarketing entschieden über die Umsätze. Hier in Remscheid entwickelte sich eine Hersteller- und Verlegersymbiose, die den Warenabsatz garantierte. Im Verlauf des Projektes lernen die Teilnehmer/innen die Strategien und Marketingwerkzeuge der Zeit kennen und vergleichen diese betriebswirtschaftlichen Vorgänge mit den aktuellen Möglichkeiten. Dabei orientieren wir uns am Lernstand sowie am Alter der Teilnehmer. Die Projektteilnehmer/innen lernen, im Übrigen begleitet durch Originalexponate, Werkzeuge des Bergischen Raumes kennen. Haptische Erlebnisse erleichtern den Zugang zur damaligen Arbeitswelt. Fragen wie: Wie schwer war die Arbeit, wie viel Geld musste ein Arbeiter verdienen um seine Familie ernähren zu können oder wie viel Geld benötigte eine Familie damals? Anhand praktischer Tätigkeit dürfen die Teilnehmer / innen versuchen mit Fischertechnik kleine Klopfhämmer zu bauen, um ein mechanisches Prinzip zu erkennen. Die Teilnehmer/innen der 4. Klassenstufe müssen in Gruppenarbeit Druckstöcke erstellen und Werbedrucke anfertigen (dabei kommen original Klischees zum Einsatz) und zu einer Werbemappe zusammenstellen.
Vor- und Nachbereitung in der Schule
Vorarbeit : Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensumfeld. Welche große Firma finde ich in meiner Nachbarschaft. Welche Produkte werden hergestellt oder vertrieben?
| Sparte | Geschichte |
|---|---|
| Klassenstufe | Klassenstufe 4 |
| Teilnehmer*innenzahl | Klassenstärke |
| Dauer | 3 Schulstunden |
| Termine | nach Absprache |
| Frist für Buchungen | 4 Wochen im Voraus |
| Bitte mitbringen | Schreibmaterialien, Scheren, usw. |
| Veranstaltungsort | Werkzeugmuseum |
| Ansprechperson | Markus Heip; markus.heip@remscheid.de; 02191/ 16-2933 |
| Anreise | muss individuell gestaltet werden. Bushaltestelle ist vor der Tür gelegen |
| Kosten | 300,- |
| Barrierefreiheit | Rollstuhlgeeignet |

